Krombach (Kreuztal)

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Krombach
Stadt Kreuztal
Wappen von Krombach
Koordinaten : 51° 0′  N , 7° 57′  O Koordinaten: 50° 59′ 41″  N , 7° 57′ 29″  O
Hohe : 324 m
Flache : 6,38 km²
Einwohner : 2107  (31. Dez. 2021) [1]
Bevolkerungsdichte : 330 Einwohner/km²
Eingemeindung : 1. Januar 1969
Postleitzahl : 57223
Vorwahl : 02732
Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg
Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg
Ev. Pfarrkirche Krombach
Kath. Kirche St. Ludger und St. Hedwig

Krombach [ 'kr?m.baχ ] ( mundartlich Krommich ) ist ein Stadtteil von Kreuztal im nordrhein-westfalischen Kreis Siegen-Wittgenstein .

Erstmals urkundlich erwahnt wurde Krombach im Jahre 1221. Der Ort hatte offenbar damals bereits eine gewisse uberregionale Bedeutung, denn durch ihn fuhrte der bedeutende alte Fernhandelsweg Frankfurt - Soest . Der Ort liegt an der Uerdinger und der Benrather Linie , den Grenzen des Mitteldeutsch sprechenden Siegerlandes zum niederdeutsch sprechenden Sauerland .

Seit 500 Jahren rasten Reisende im Gasthof ?Hambloch“. Pferdetranke und Pferdehaltestangen vor dem Gasthof zeugen vom regen Verkehr der damaligen Zeit. Auch der 300 Jahre alte Gasthof ?Zum Anker“ zeigt historische Spuren.

Eine große Einnahmequelle fruherer Zeiten war der Vorspanndienst, der aufgrund des Durchgangsverkehrs florierte: Von hier aus musste die Fracht in Richtung Norden uber die Berge des Sauerlandes befordert werden.

Bis zur kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1969 gehorte der Ort dem Amt Ferndorf an. [2]

In Krombach wird das uberregional bekannte Krombacher Bier gebraut.

Der Name Krombach leitet sich von Krummer Bach ab. Durchflossen wird der Ort von der Littfe , einem Nebenlauf der Ferndorf .

Im Zuge des Weiterbaus der Bundesautobahn 4 und der Huttentalstraße , die sich auf der ?Krombacher Hohe“ ( Kolsches Heck ) treffen, erlangt der Ortsteil Krombach eine großere Bedeutung fur das Siegerland und das angrenzende Sauerland. Seit 1935 existiert in Krombach ein Naturfreibad. [3]

Einzelnachweise

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  1. Einwohner aus: Stadtverwaltung, Stadt Kreuztal
  2. Martin Bunermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen . Deutscher Gemeindeverlag, Koln 1970, S.   71 .
  3. Heißes Fest fur Krombacher Bad ( Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive )