Flavius Aetius

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Illustriertes Fragment der einer Handschrift der Annales Ravennatenses in der Domstiftbibliothek Merseburg , 11. Jahrhundert. Oben links ist die Erhebung des Aetius zum patricius durch den Kaiser illustriert.

Flavius Aetius (* um 390 in Durostorum, heute Silistra in Bulgarien ; † 21. oder 22. September 454 in Rom ) war ein westromischer Heermeister und Politiker in der spatantiken Volkerwanderungszeit . Er lebte jahrelang als Geisel am hunnischen Hof und knupfte dort politische Kontakte, von denen er spater in hohem Maß profitierte. Aetius ubte seit den 420er Jahren fur drei Jahrzehnte maßgeblichen Einfluss auf die Fuhrung der Reichsgeschafte im Westreich aus und war dreimal Konsul (432, 437 und 446). Zusammen mit Westgoten und Teilen anderer germanischer gentes konnte er den Angriff der ebenfalls durch germanische Kontingente verstarkten Hunnen von 451/2 in der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern abwehren.

Leben [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

Herkunft und Aufstieg [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

Flavius Aetius wurde in Durostorum an der Donau in der romischen Provinz Niedermoesien geboren. Seine Muttersprache war Latein, und er war von Geburt an romischer Burger. Sein Vater Flavius Gaudentius war bereits Heermeister (magister militum) , seine Mutter stammte aus einer reichen und aristokratischen italischen Familie. Gaudentius wurde 425 in Gallien von Soldaten erschlagen. Aetius trat fruh in die kaiserliche Garde ein und wurde der Schwiegersohn des comes domesticorum Carpilio.

Einen Teil seiner Jugend hatte er als Geisel bei den Westgoten (wohl von 405 bis 408) und spater bei den Hunnen (wahrscheinlich 411 bis 414) verbracht. Er muss in dieser Zeit gute Kontakte zu hunnischen Gruppen aufgebaut haben, denn als nach dem Tod des Kaisers Honorius 423 Johannes nach der Macht griff, beauftragte dieser im Herbst 424 den Aetius, der inzwischen curopalatus war, ihm hunnische Hilfstruppen zuzufuhren. Als Aetius mit einem sehr starken hunnischen Heer im Mai 425 in Italien erschien, war die Usurpation des Johannes zwar bereits gescheitert, doch drei Tage nach dessen Enthauptung lieferte sich Aetius ein blutiges Gefecht mit ostromischen Truppen unter Aspar (dessen weiteres Leben erstaunliche Parallelen zu seinem eigenen aufweisen sollte). Die Schlacht endete ohne Sieger. Dennoch ermoglichte die Prasenz der Hunnen Aetius den politischen Aufstieg an die Spitze des Reiches: Er verstandigte sich mit der Mutter des neuen, erst 419 geborenen Kaisers Valentinian III. , der einflussreichen Galla Placidia . Aetius wurde zum comes ernannt und brachte die Hunnen dazu, sich zuruckzuziehen.

Bald darauf kampfte er an der Spitze westromischer Truppen gegen die Westgoten in Sudgallien und konnte auch einige Erfolge gegen die Franken verbuchen. 429 wurde er zum magister militum per Gallias ernannt; nach der Ermordung seines großten Konkurrenten, des Heermeisters Flavius Felix , im Jahr 430 stieg Aetius zu einem der machtigsten Manner des Westreiches auf. [1] In Gallien ging er wieder gegen Westgoten und Franken vor; durch Siege konnte er seine Stellung festigen und wurde fur das Jahr 432 zum Konsul ernannt. Dem immer großer werdenden Einfluss des Aetius versuchte Galla Placidia aber mit der Forderung des Bonifatius entgegenzuwirken. Bonifatius kommandierte die Truppen in der Provinz Africa und galt ebenfalls als ein talentierter General. Er war einige Zeit zuvor (angeblich durch eine Intrige des Aetius) diskreditiert worden, stand nun aber wieder in der Gunst des Kaiserhofes und sollte ein Gegengewicht gegen den gallischen Heermeister bilden. Er wurde schließlich 432 nach Italien gerufen, um Aetius abzulosen. Dieser weigerte sich aber, seine Position kampflos aufzugeben, und so kam es zu einer militarischen Konfrontation zwischen den beiden starken Mannern des Westreichs. Bonifatius konnte seinen Rivalen zwar in einer Schlacht bei Ariminum schlagen, doch erlag er etwas spater seinen Verletzungen.

Faktischer Regent des Westens [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

Aetius floh nach der Niederlage zunachst zu seinen alten Freunden, den Hunnen unter Ruga , die ihn militarisch unterstutzten. Mit ihrer Hilfe kehrte er 433 zuruck, konnte sich im Burgerkrieg behaupten und wurde in seinen alten Wurden bestatigt. Es gab zu ihm, nachdem er Sebastianus, den Schwiegersohn des Bonifatius, ausgeschaltet hatte, schlicht keine Alternative mehr: Er bekam Pelagia, die gotische Witwe seines toten Gegners, zur Frau und erhielt so auch Zugriff auf die gewaltige Erbschaft und die militarische Gefolgschaft seines Konkurrenten. Zudem verlieh man ihm am 5. September 435 den Titel eines patricius , der (in Westrom) in Verbindung mit dem Heermeisteramt seit Constantius III. faktisch gleichbedeutend war mit der Position des obersten Heermeisters, der auch die kaiserliche Politik maßgeblich bestimmte, etwa uber das consistorium . Insgesamt dreimal bekleidete er das Konsulat und fuhrte nun im Grunde die Amtsgeschafte des Westreiches.

In der Folgezeit konnte er eine Reihe von militarischen Erfolgen verbuchen, welche das Westreich wenigstens vorlaufig stabilisierten. Zu seinen bedeutendsten Leistungen gehort denn auch die Verteidigung der romischen Provinz Gallien wahrend dieser Phase der sogenannten Volkerwanderung . Wahrend dem Westreich zunehmend die Mittel fehlten, um regulare eigene Truppen zu unterhalten, konnte Aetius dank seiner guten Beziehungen zu diversen nichtromischen Gruppen einen gewissen Ausgleich schaffen. Er konzentrierte sich dabei vor allem auf Gallien und das Vorfeld von Italien. Noch im Jahr 433 gelang es ihm, die Juthungen aus Ratien zu vertreiben. Mit Hilfe hunnischer Hilfstruppen vernichtete er so im Jahre 436 das Burgunderreich in der Region von Worms ? der historische Kern der Nibelungensage ? und war auch verantwortlich fur die Ansiedlung der ubrigen Burgunder im Rhonetal , wo sie ab 443 wohl als Puffer gegen die Alamannen und Westgoten dienen sollten. Ebenso wurden die eingebrochenen Alanen im mittleren Gallien neu angesiedelt, nachdem sie 437 in Aetius’ Auftrag die rebellierenden Bagauden unter Tibatto niedergeschlagen hatten. Gegen die Westgoten erlitt man hingegen eine schwere Niederlage, so dass 439 ein neues foedus geschlossen werden musste, das diesen Kriegerverband begunstigte. Etwa zeitgleich marschierte der Vandalenkonig Geiserich unter Bruch alterer Abmachungen in Karthago ein, was eine erhebliche Bedrohung fur Italien bedeutete. Da Versuche, Geiserich militarisch zu bezwingen, scheiterten, musste man 442 ein foedus mit ihm schließen, das seine Herrschaft in Nordafrika faktisch bestatigte. Auch in die Kirchenpolitik mischte sich Aetius wenigstens teilweise ein, wobei es ihm vor allem um die Vermeidung von religiosen Unruhen ging. Da es seiner beherrschenden Stellung faktisch an Legitimitat mangelte, musste er sich darum bemuhen, Widerstande gering zu halten.

Trotz der guten Kontakte, die Aetius lange zu den Hunnen unterhalten hatte, drangen diese 451 unter Rugas Nachfolger Attila in Gallien ein, nachdem der ostromische Kaiser Markian ihnen 450 die jahrlichen Tributzahlungen gekundigt hatte. Da der ostromische Donauraum bereits verwustet, eine Uberquerung des Bosporus den Hunnen aber unmoglich war, musste sich Attila, der auf Erfolge und Beute angewiesen war, notgedrungen gen Westen wenden. Uberdies hatte Honoria , die Schwester Valentinians III., die in einen Konflikt mit ihrem Bruder geraten war, Attila zu Hilfe gerufen und diesem angeblich sogar die Ehe versprochen. [2]

?Da meldete namlich jemand, Attila bereite einen Angriff auf den kaiserlichen Hof in Rom vor, da Honoria, Valentinians Schwester, ihn zu Hilfe gerufen hatte. Denn Honoria, die selbst mit den Abzeichen kaiserlicher Wurde ausgestattet worden war, war bei einer heimlichen Affare mit einem gewissen Eugenius ertappt worden, dem curator domus Augustae , der fur seine Schandtat hingerichtet wurde, wahrend sie ihren kaiserlichen Rang verlor und mit Herculanus verheiratet wurde, einem Konsular, der einen so milden Charakter hatte, dass man ihm nicht zutraute, er konne das Kaisertum anstreben oder einen Umsturz planen. Da sie ihre Situation als unertraglich und als schreckliches Unheil empfand, sandte sie den Eunuchen Hyacinthus zu Attila, um diesem Geld anzubieten, damit er ihre Verheiratung rache. Uberdies schickte sie als Pfand auch ihren Ring an den Barbaren. Dieser machte sich bereit, gegen das westliche Kaiserreich zu ziehen, und plante, wie er als erstes Aetius ergreifen konne, da er annahm, sein Ziel nicht erreichen zu konnen, ohne diesen auszuschalten.“ [3]

Ob Attilas Angriff eher als Angriff auf das Romische Reich oder vielmehr, ahnlich wie 433, als Eingreifen in einen innerromischen Konflikt zu verstehen ist, ist umstritten. Aetius gelang es jedenfalls, eine Koalition aus verschiedenen in Gallien ansassigen Foederaten zu formen; selbst die Westgoten, die auf ihn schlecht zu sprechen waren, schlossen sich dem Bundnis an, nachdem sich Attila mit ihrem Todfeind Geiserich verbundet hatte. Hinzu kamen regulare westromische Verbande, die aus allen Teilen des noch von Ravenna kontrollierten Gebietes zusammengezogen wurden. In der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern ? je nach Deutung bei Chalons-en-Champagne bzw. naher bei Troyes ? konnte sich Aetius mit Hilfe dieses gemischten romisch-germanischen Heeres Attila entgegenstellen und dessen Vorstoß zum Stillstand bringen. Es war kein entscheidender Sieg, und der Erfolg wurde mit immensen Verlusten erkauft; doch genugte es, dass Attila sich aus Gallien zuruckziehen musste. [4] Ein Jahr spater fielen die Hunnen aber in Italien ein und plunderten mehrere Stadte, darunter auch Aquileia , doch musste sich Attila schließlich zuruckziehen; mit seinem Tod 453 brach das Hunnenreich auseinander. Auffallig ist allerdings, dass Aetius 452 offenbar keine ausreichenden Truppen mehr zur Verfugung standen, um Italien verteidigen zu konnen; erst ein Eingreifen Ostroms sowie das Auftreten von Seuchen zwangen die Hunnen zur Umkehr. Dies lasst vermuten, dass die Verluste der ravennatischen Einheiten auf den Katalaunischen Feldern extrem hoch gewesen waren.

Ermordung und Folgen [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

Symptomatisch fur die Schwache des westromischen Kaisertums war die Starke der Heermeister; bereits seit dem spaten 4. Jahrhundert hatten Militars wie Arbogast , Stilicho und Flavius Constantius zunehmend den zivilen Apparat und die Kaiser dominiert; Aetius gehort ebenso in diese Reihe ubermachtiger Generale wie nach ihm Ricimer (siehe dazu auch Magister militum#Entwicklung in Westrom ). Es war Aetius, der Vertrage mit den barbarischen Volkern abschloss, etwa mit den Hunnen, denen er Jahre zuvor Teile Pannoniens abgetreten hatte. Diese Volker fuhlten sich denn auch nicht dem Kaiser, sondern seinem machtigsten Heermeister und patricius verpflichtet. Nun, nach Attilas Tod, fuhlte sich Aetius sicher genug, um die Verschwagerung seiner Familie mit dem Kaiserhaus durchzusetzen: Aetius hatte vom Kaiser schließlich die Zusage erhalten, dass sein Sohn Gaudentius die jungere Tochter Valentinians III., Pulcheria , heiraten durfte. Letzterer scheint dies jedoch zum Anlass genommen zu haben, gegen den ubermachtigen General aufzubegehren. Tatsachlich hatte eine verwandtschaftliche Beziehung des Aetius zum Kaiserhaus eine kaum zu uberschatzende Bedrohung fur Valentinian bedeutet, ahnlich wie sich Jahrzehnte zuvor sein Onkel Honorius von Stilicho bedroht gefuhlt hatte (eine ganz ahnliche Konstellation sollte einige Jahre spater in Ostrom auch Aspar zum Verhangnis werden). Eine Absetzung oder gar einen offenen Prozess gegen Aetius konnte der machtlose Kaiser aber nicht wagen; auch war der Heermeister, solange er außerlich loyal blieb und nicht selbst offen nach der Kaiserkrone griff, auf legalem Weg unangreifbar. Petronius Maximus , ein angesehener Aristokrat, der vorher hohe Amter in der Verwaltung bekleidet hatte, intrigierte nun angeblich gegen den Heermeister; nach Ansicht der meisten Forscher war Maximus allerdings tatsachlich ein Anhanger des Generals. Glaubwurdiger sind andere Berichte, nach denen der praepositus sacri cubiculi Heraclius die treibende Kraft war.

Da ihm legitime Mittel, den ubermachtigen, aber demonstrativ loyalen Heermeister auszuschalten, nicht zur Verfugung standen, sah der Kaiser schließlich Mord als einzigen Ausweg: Im September 454 wurde Aetius in Rom wahrend einer Audienz von Valentinian III. eigenhandig mit dem Schwert erschlagen:

?Als Aetius gerade die Finanzlage erlauterte und die Steuereinnahmen vorrechnete, sprang Valentinian mit einem Schrei auf einmal von seinem Thron auf und brullte, er werde es nicht langer ertragen, durch derlei Betrugereien beleidigt zu werden. Er behauptete, Aetius wolle ihn, indem er ihm die Schuld an den Problemen zuschob, nun auch um die Herrschaft im Westen bringen, wie er es bereits mit dem Osten getan habe; denn nur wegen Aetius habe er damals darauf verzichtet, dort Marcian von dessen Thron zu entfernen. Wahrend Aetius angesichts dieses Ausbruchs noch wie gelahmt dastand und nur versuchte, diesen unvernunftigen Anfall zu dampfen, zog Valentinian bereits sein Schwert aus der Scheide und sturzte sich gemeinsam mit Heraclius, der eine Axt unter seinem Umhang verborgen hatte (denn er war der oberste praepositus ), auf ihn […]. Nachdem er Aetius erschlagen hatte, totete Valentinian auch den Prafekten Boethius, der hoch in Aetius’ Gunst gestanden hatte. Er ließ ihre Leichen unbestattet auf das Forum werfen und berief unverzuglich den Senat ein, wo er gegen beide Manner schwere Vorwurfe erhob, da er furchtete, es konne wegen Aetius zu einer Revolte kommen.“ [5]

Wahrscheinlich ließ der Kaiser die Leichen des Aetius und des Boethius die Gemonische Treppe am Forum Romanum hinabwerfen; dies war die seit Jahrhunderten ubliche Strafe fur Hochverrater. Die literarische Tradition verurteilt den Mord am Heermeister dennoch fast einhellig. Vor allem in Gallien, wo Aetius lange aktiv gewesen war, scheint man sein Andenken in Ehren gehalten zu haben, wie die wohl zeitgenossischen Historien des Geschichtsschreibers Renatus Profuturus Frigeridus zeigen. Das Werk ist zwar verloren, ein Auszug mit einer sehr vorteilhaften Charakterskizze des Aetius ist aber im Geschichtswerk des Gregor von Tours erhalten geblieben. [6] In einem Gedicht verherrlichte ihn zudem der Dichter Flavius Merobaudes , wobei er teils auf eher ?barbarische Tugenden“ des Heermeisters anspielte, der sich damit als den Gegnern des Reiches ebenburtig erwiesen habe. [7]

Eine direkte Folge der Ermordung des Aetius war die Loslosung Dalmatiens , wo sich Marcellinus , ein ehemaliger hoher Offizier des Aetius, ein faktisch von Ravenna unabhangiges Reich schuf, sowie die bald darauffolgende Ermordung Valentinians im Marz 455 durch Gefolgsleute des Aetius. Mit dem Tod des Herrschers war der Versuch, dem westlichen Kaisertum wieder Handlungsfreiheit zu verschaffen, katastrophal gescheitert; der Ansehensverlust erwies sich als irreparabel. Nun rissen die westromischen Heerfuhrer ? ?Romer“ ebenso wie ?Barbaren“ ? endgultig die Kontrolle des Staates an sich, und einige von ihnen entwickelten sich von romischen Generalen schrittweise zu faktisch unabhangigen Territorialherren.

Auf den Mord an Aetius folgte der langsame, aber nun endgultige Verlust der kaiserlichen Kontrolle uber Gallien, auch wenn betont werden muss, dass noch bis in die 70er Jahre des 5. Jahrhunderts Gebiete wie die Provence oder die Auvergne gehalten werden konnten und sich spater in Nordgallien das galloromische Sonderreich des rex Romanorum Syagrius noch bis 486 halten konnte. Die romische Herrschaft uber Hispanien war zu jener Zeit bereits ohnehin nur noch sehr bedingt gegeben und hochst regionaler Natur. Festzuhalten bleibt, dass es keinem Heermeister, auch nicht dem durchaus befahigten Aegidius , gelingen sollte, an Aetius’ Position in Gallien anzuknupfen, denn Aetius scheint der letzte westromische Machthaber gewesen zu sein, der noch ein echtes Interesse am Zusammenhalt des westlichen Reichsteiles hatte. Dies war nicht zuletzt deshalb moglich, weil er sich auf die Autoritat Valentinians III., der dynastisch bestens legitimiert war, berufen konnte ? spatere Heermeister vermochten dies nicht mehr. Bereits Ricimer, der ihm ab 456 als starker Mann hinter den Kaisern nachfolgte, scheint sich daher notgedrungen auf Italien konzentriert zu haben.

Literatur [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

Anmerkungen [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

  1. Demandt, Magister militum , Sp. 654?656.
  2. Vgl. Jordanes , Getica , 224.
  3. Priskos , frg. 17 [Blockley]. Vgl. dazu Henning Borm: Westrom. Von Honorius bis Justinian . Stuttgart 2013, S. 81ff.
  4. John Bagnell Bury hingegen relativierte in seiner History of the Later Roman Empire die Bedeutung der Schlacht: Bury, Bd. 1, S. 293f.
  5. Priskos , frg. 30,1 (Blockley). Ubersetzung nach Henning Borm: Westrom. Von Honorius bis Justinian . Stuttgart 2013, S. 90f.
  6. Gregor, Historiae , 2,8, basierend auf dem 12. Buch der Historien des Frigeridus.
  7. Vgl. dazu Scott Kennedy: Winter is coming. The barbarization of Roman leaders in imperial panegyric from AD 446?68. In: The Classical Quarterly . Band 69, 2019, S. 422?434, hier S. 426ff.