Euthyphron-Dilemma

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Das Euthyphron-Dilemma ist ein philosophisches und theologisches Problem, das ansatzweise erstmals von dem griechischen Philosophen Platon in seinem fiktiven, literarisch gestalteten Dialog Euthyphron formuliert wurde. Allgemein ausgedruckt geht es um die Frage, ob etwas deswegen ethisch richtig ist, weil es dem Willen einer Gottheit entspricht, oder ob es an und fur sich richtig ist und aus diesem Grund von der Gottheit gewollt wird. Diese Frage ist Ausdruck des Spannungsverhaltnisses zwischen der Befehlsstruktur religioser Systeme und der Forderung nach Autonomie der Moral.

Im Lauf der europaischen Geistesgeschichte sind unterschiedliche Antworten gegeben und begrundet worden. Das von Immanuel Kant formulierte aufklarerische Moralverstandnis beruht auf dem Grundsatz, dass das oberste Prinzip der Sittlichkeit der autonome Wille des Menschen sein musse, der ausschließlich aus vernunftiger Einsicht dem moralischen Gesetz folge. Die Gegenposition lautet, dass Moral durch Gottes Befehle uberhaupt erst definiert werde. Diese Auffassung ist unter der Bezeichnung Divine Command Theory bekannt. Oft wird versucht, das Dilemma aufzulosen, um dem Zwang der Entscheidung zwischen zwei als problematisch erscheinenden Alternativen zu entgehen. Im modernen Diskurs wird das Dilemma vor allem von Religionskritikern als Argument gegen Systeme theistischer Ethik genutzt.

Problemstellung [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

Beide Antworten auf die Ausgangsfrage fuhren in theistischen Systemen zu Schwierigkeiten. Wenn das ethisch Richtige als das Gottgefallige definiert wird, haben Begriffe wie gut und richtig keinen eigenen Inhalt, sondern besagen nur, dass etwas von einer Gottheit gewollt wird. Dann sind alle ethischen Aussagen auf Aussagen uber den gottlichen Willen reduzierbar und die Ethik hat keine eigenen Entscheidungskriterien. In diesem Fall gibt es keine Ethik als eigenstandige philosophische Disziplin, und der religiose Mensch ist heteronom bestimmt. Wenn hingegen das ethisch Richtige eigene Merkmale aufweist, aus denen sich seine Definition ergibt, dann ist die Gottgefalligkeit kein Teil der Definition und somit kein Kriterium fur ethische Urteile. In diesem Fall existiert eine ethische Norm, an die auch die Gottheit gebunden ist, sofern die Aussage ?Gott ist gut“ bzw. ?Die Gotter sind gut“ zutreffen soll. Dadurch erscheint diese der Vernunft unmittelbar zugangliche Norm als hochste Instanz, die sogar dem gottlichen Willen ubergeordnet ist. Das ist mit theologischen Lehren, die kein von Gott unabhangiges und somit seine Allmacht beschrankendes Prinzip anerkennen, unvereinbar. Außerdem sind dann gottliche Gebote fur die Moral uberflussig und konnen mit Berufung auf die Autonomie der Vernunft in Frage gestellt werden. [1]

Die Erorterung im Euthyphron [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

In Platons Dialog Euthyphron versuchen die Gesprachspartner, der Philosoph Sokrates und sein betont religioser Mitburger Euthyphron, das Wesen der Frommigkeit zu bestimmen. Der Begriff τ? ?σιον (to hosion) bezeichnet ?das Fromme“, das heißt das Richtige oder Pflichtgemaße. Ein Definitionsvorschlag Euthyphrons lautet: ?Was also den Gottern lieb ist, ist fromm; was nicht lieb, ruchlos.“ [2] Diese Definition wird auf ihren Wahrheitsgehalt gepruft und dahingehend prazisiert, dass das, was alle Gotter lieben, das Fromme ist. [3] Sie erweist sich aber als unzulanglich. Sokrates wendet ein: ?Bedenke dies: Wird das Fromme von den Gottern geliebt, weil es fromm ist, oder ist es fromm, weil es geliebt wird?“ [4] Er vertritt die Auffassung, dass das Fromme nicht mit dem Gottgeliebten gleichgesetzt werden durfe; etwas sei gottgeliebt, weil es von den Gottern geliebt wird, das Fromme hingegen werde von ihnen geliebt, weil es fromm ist. Die Feststellung, das Fromme werde von den Gottern geliebt, sei keine Aussage uber das Wesen des Frommen, sondern nur uber das, was mit dem Frommen geschieht. Euthyphron habe also nichts daruber ausgesagt, was das Fromme ist. Euthyphron sieht das ein.

Uber die Schlussigkeit einzelner Teile der von Sokrates vorgetragenen Argumentation gehen in der Forschung die Meinungen auseinander; uberwiegend wird die Ansicht vertreten, sie sei als Ganzes nicht schlussig. [5]

Die Auffassungen, die Platon in seinen Dialogen von seinem Lehrer Sokrates vertreten lasst, konnen ? soweit sie nicht ironisch, sondern ernst gemeint sind ? als Ausdruck seiner eigenen Position betrachtet werden. Somit war Platon der Uberzeugung, das ethisch Richtige ? das ?Fromme“ ? konne nicht in Abhangigkeit von der Einstellung der Gotter definiert werden. Fur Platon gab es kein ?Euthyphron-Dilemma“, sondern nur eine Frage, die er in dem Dialog klar beantworten ließ. Ein Dilemma wurde daraus erst viel spater in der christlichen Theologie, als sich zeigte, dass die Autonomie der Ethik mit manchen theologischen Vorstellungen schwer zu vereinbaren ist. [6]

Das Dilemma im philosophischen und theologischen Diskurs [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

Mittelalter [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

Im westeuropaischen Mittelalter wurde das Problem von Theologen erortert, allerdings ohne Bezugnahme auf den Dialog Platons, denn dieser war damals in der lateinischsprachigen Gelehrtenwelt vollig unbekannt.

Anselm von Canterbury ging im ersten seiner Gottesbeweise von der menschlichen Fahigkeit aus, das Gute und Gerechte, das sich in der Welt in Abstufungen zeigt, zu erkennen. Aus der Existenz der moralischen Werte konne auf eine einheitliche, transzendente Quelle geschlossen werden, der sie entsprangen, und das sei Gott. Dieses Argument ware hinfallig, wenn die Moral aus einer willkurlichen Entscheidung Gottes, die auch anders sein konnte, hervorginge, denn dann bestunde kein innerer Zusammenhang zwischen dem, was Menschen als gut und gerecht betrachten, und einer transzendenten Quelle dieser irdischen Werte. Nach Anselms Uberzeugung ist das Gute in der Welt keine beliebige Erfindung Gottes, sondern der Ausdruck seiner Natur. Somit ist es absolut unmoglich, dass Gott etwas Ungutes will und es damit zu etwas Gutem macht; wenn er dazu fahig ware, ware er nicht Gott. [7]

Auch Thomas von Aquin versuchte das Dilemma auf diese Art zu losen. Nach seiner Lehre gibt es ein ?naturliches Gesetz“, das Prinzipien beinhaltet, die festlegen, was fur den Menschen richtig und gut ist. Dieses Gesetz ist nach Gottes Willen in der menschlichen Natur angelegt und der menschlichen Einsicht zuganglich. Es ist nicht deswegen gut, weil Gott es will, sondern es ist an sich gut und richtig und daher von ihm gewollt. Gottes Gebote besagen, dass das naturliche Gesetz befolgt werden soll. Das ist zwangslaufig so, denn es ist fur Gott unmoglich, etwas anderes anzuordnen als das, was seine eigene gute Natur fordert. Das Gute, das er will, existiert nicht außerhalb und unabhangig von ihm, sondern es ist nichts anderes als ein Ausdruck seines eigenen Wesens. Somit hat er keine Freiheit, etwas anderes zu wollen als das Gute, denn sonst wurde er seine Natur andern und seine eigene Vollkommenheit beeintrachtigen, und das ist nach der Theologie des Thomas von Aquin prinzipiell ausgeschlossen. [8]

Der spatmittelalterliche Theologe Heinrich von Gent war der Ansicht, Gottes Wille sei frei im Sinne von grundlos. Demnach gibt es dafur, dass Gott etwas will, keinen anderen Grund als den Willen selbst; die Gute des Willensobjekts ist nicht der Grund dafur, dass es von Gott gewollt ist. Diese Position wird ?theologischer Voluntarismus “ genannt. Inwieweit Johannes Duns Scotus und Wilhelm von Ockham Voluntaristen waren, ist in der Forschung strittig. [9]

Fruhe Neuzeit [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

In der Fruhen Neuzeit setzte sich die Auseinandersetzung mit dem Problem fort. Rene Descartes vertrat nachdrucklich die voluntaristische Auffassung. Nicolas Malebranche , Gottfried Wilhelm Leibniz , [10] Benjamin Whichcote [11] und Ralph Cudworth [12] widersprachen dem Voluntarismus. Nach ihrer Meinung zahlt das moralisch Gute ebenso wie mathematische Gegebenheiten zu den ewigen Wahrheiten, die nicht von Gottes Willen abhangen, sondern notwendigerweise so sind wie sie sind. [13]

Besonders nachdrucklich und konsequent forderte Immanuel Kant die Autonomie des menschlichen Willens bei ethischen Entscheidungen. Nach seiner Philosophie hat sich der Wille dem moralischen Gesetz zu unterwerfen, aber in der Weise, dass er nur sich selbst als den Urheber dieses Gesetzes betrachtet. Das Sittengesetz folgt zwar allgemeinen Prinzipien und beansprucht allgemeine Gultigkeit, aber es hat seinen Grund niemals in etwas Außerem, sondern ausschließlich in der Einsicht der handelnden Person, die der reinen Vernunft verdankt wird. Maßgeblich ist nur das, was als Pflicht erkannt wurde. Die Entscheidungen durfen von keinem eigenen oder fremden Interesse beeinflusst werden, somit auch nicht von gottlichen Geboten. Anderenfalls wird der Mensch zu seinem Handeln genotigt, und dann ist dieses nicht moralisch motiviert und kann somit nicht als moralisch gelten. Scharf verurteilte Kant den ?statutarischen Glauben“, der sich auf ?Statuten“ stutze, auf ?fur gottlich gehaltene Verordnungen“. Wer einen solchen Glauben fur wesentlich halte, sei einem ?Religionswahn“ verfallen. Damit mache man Gott zu einem Idol und seine Verehrung werde zum Frondienst. [14]

Moderne [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

Im fruhen 19. Jahrhundert versuchte der von Kant beeinflusste Theologe Johann Michael Sailer , das Dilemma aufzulosen, indem er ? an die Tradition des Platonismus anknupfend ? Gott mit dem schlechthin Guten gleichsetzte. Demnach wahlt Gott nicht das Gute, sondern er ist es selbst seinem Wesen nach. Nach diesem Ansatz ist das moralisch Gute nicht aufgrund eines Befehls gut, sondern in sich selbst. [15]

In seiner 1927 erschienenen Schrift Why I am not a Christian ( Warum ich kein Christ bin ) verwendete Bertrand Russell das Dilemma als Argument gegen eine theistische Moralbegrundung. Nach seiner Argumentation ist unter der Voraussetzung, dass es einen Unterschied zwischen moralisch Falschem und Richtigem gibt, zu fragen, ob dieser Unterschied aufgrund von Gottes Geboten entsteht oder nicht. Im ersteren Fall besteht fur Gott selbst kein Unterschied zwischen Gut und Bose. Dann ist die Aussage, Gott sei gut, nicht sinnvoll. Halt man aber an ihr fest, so muss man akzeptieren, dass Falsch und Richtig eine Bedeutung haben, die von Gottes Geboten unabhangig ist. Dann sind Gottes Gebote unabhangig von der Tatsache, dass er sie geschaffen hat, als gut zu bewerten. Bei dieser Annahme muss man aber zugeben, dass Falsch und Richtig nicht durch Gott entstanden sind, sondern ihm in ihrem Wesen logisch vorausgingen. [16]

Auch in neueren religionsphilosophischen , theologischen und religionskritischen Debatten wird gefragt, ob das moralisch Gute deswegen von Gott befohlen wird, weil es das moralisch Gute ist, oder ob es deswegen moralisch gut ist, weil es von Gott befohlen wird. Die letztgenannte Position ist unter der Bezeichnung Divine Command Theory bekannt, die andere wird Natural Law Theory genannt. Nachdem Philip Quinn 1978 seine Verteidigung der Divine Command Theory publiziert hat, [17] ist eine Diskussion in Gang gekommen, die weiterhin andauert. [18]

In solchen Debatten greifen theistische Diskursteilnehmer oft auf die schon im Mittelalter gelaufige Uberlegung zuruck, dass die Quelle des moralisch Guten zwar Gott sei, dass die Moral aber nicht auf Gottes Willen und seinen Geboten basiere, sondern auf seiner unveranderlichen Natur, die schlechthin gut sei. Dadurch sei eine prinzipielle Beschrankung dessen, was Gott gebieten konne, gegeben. Positionen dieser Art vertreten William P. Alston , [19] William Lane Craig , [20] Robert Merrihew Adams [21] und Norman Kretzmann. [22]

Wes Morriston unterteilt die Vertreter einer Divine Command Theory nach ihren Ansatzen in drei Gruppen. Die erste Gruppe verneint die Moglichkeit eines moralisch schlechten gottlichen Gebots, da Gottes gute Natur sie ausschließe. Die zweite Gruppe modifiziert die Theorie, um die Konsequenz zu vermeiden, dass ein solches Gebot befolgt werden musste. Die dritte Gruppe akzeptiert die Forderung, ein solches Gebot zu befolgen, und begrundet dies mit der Transzendenz Gottes, dessen Grunde fur seine Gebote menschlicher Beurteilung entzogen seien. Morriston halt alle drei Ansatze fur unzulanglich. [23]

Fur eine andere theistische Losung des Dilemmas pladiert Linda Trinkaus Zagzebski. Sie halt alle Ansatze vom Typus der Divine Command Theory fur unzulanglich und schlagt stattdessen eine Divine Motivation Theory vor. Dabei wird das moralisch Gute nicht von Gottes Willen, sondern von seiner Motivation abhangig gemacht. [24]

Michael Schmidt-Salomon brachte 2005 in einer Debatte mit William Lane Craig uber die Frage der Existenz Gottes anhand des Euthyphron-Dilemmas die religionskritische Standardargumentation gegen eine theologische Moralbegrundung vor, um ein Argument der Theisten, den ?moralischen Gottesbeweis “, zu widerlegen. Dabei befasste er sich mit den Konsequenzen der Behauptung, Gottes Gebote seien deshalb gut, weil sie von Gott ausgehen. In diesem Fall ist zu fragen, ob es moralisch gerechtfertigt ware, Kinder zu foltern oder zu ermorden, wenn Gott ein entsprechendes Gebot aufstellte. Nach Schmidt-Salomons Uberlegung bringt diese Fragestellung den Glaubigen in ein ethisches Dilemma: Wenn er die These aufgibt, Werte seien uber Gottes Gebote begrundet, kann er in einen Konflikt mit seinem Glauben geraten. Wenn er das nicht will, muss er akzeptieren, dass Gottes Gebote auch dann noch gultig sind, wenn sie offensichtlich Inhumanes einfordern. Falls der Glaubige dem Dilemma zu entgehen versucht, indem er behauptet, dass ein allgutiger Gott niemals grausame Gebote erlassen wurde, zeigt er damit, dass er uber eigene moralische Standards verfugt, anhand derer er selbst Gottes Gute beurteilt. Dann leitet er seine Werte nicht von Gott ab, sondern projiziert sie auf ihn. [25] William Lane Craig entgegnete in dieser Debatte, das Euthyphron-Dilemma sei ?ein falsches“, denn es gebe seiner Ansicht nach einen dritten Ausweg: Gottes Natur sei das Gute, und daher seien seine Anweisungen nicht willkurlich, sondern gemaß seinem Charakter zwangslaufig gut. [26] Diese Art von Einwand ist von Wes Morriston dahingehend kritisiert worden, dass sich das Dilemma dann auf die Eigenschaften Gottes verlagert: Ist Gott gut, weil er eine spezifische Eigenschaft (Gute) hat, die Gott dann wiederum vorausgehen musste, oder ist diese Eigenschaft deswegen gut, weil Gott sie besitzt? [27]

Quellensammlung [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

  • Janine Idziak (Hrsg.): Divine Command Morality: Historical and Contemporary Readings. Mellen, New York 1979, ISBN 978-0-8894-6969-3 (Sammlung von Stellungnahmen von Verteidigern und Gegnern der Theorie)

Literatur [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

Ubersichtsdarstellungen

  • Kurt Bayertz : Warum uberhaupt moralisch sein? Beck, Munchen 2004, ISBN 3-406-52196-7 , S. 75?93
  • John E. Hare : Divine Command. In: Hugh LaFollette (Hrsg.): The International Encyclopedia of Ethics. Band 3, Wiley-Blackwell, Malden 2013, ISBN 978-1-4051-8641-4 , S. 1426?1435
  • Christian Miller: Euthyphro Dilemma. In: Hugh LaFollette (Hrsg.): The International Encyclopedia of Ethics. Band 3, Wiley-Blackwell, Malden 2013, ISBN 978-1-4051-8641-4 , S. 1785?1791
  • Peter Vardy: Das Ratsel von Ubel und Leid . Don Bosco Verlag, Munchen 1998, ISBN 3-7698-1088-0 , S. 82?89

Platons Erorterung

  • John H. Brown: The Logic of the Euthyphro 10A?11B . In: The Philosophical Quarterly , Band 14 Nr. 54, 1964, S. 1?14
  • Sheldon Marc Cohen: Socrates on the Definition of Piety: Euthyphro 10A?11B . In: Rachana Kamtekar (Hrsg.): Plato’s Euthyphro, Apology, and Crito. Critical Essays . Rowman & Littlefield, Lanham 2005, ISBN 0-7425-3324-7 , S. 35?48
  • Louis-Andre Dorion: Platon: Laches, Euthyphron. Traduction inedite, introduction et notes . Flammarion, Paris 1997, ISBN 2-08-070652-7 , S. 323?334
  • John C. Hall: Plato: Euthyphro 10a1?11a10. In: The Philosophical Quarterly , Band 18 Nr. 70, 1968, S. 1?11
  • Thomas D. Paxson: Plato’s Euthyphro 10 a to 11 b . In: Phronesis 17, 1972, S. 171?190
  • Laszlo Versenyi: Holiness and Justice. An Interpretation of Plato’s Euthyphro . University Press of America, Washington D.C. 1982, ISBN 0-8191-2317-X , S. 70?77, 86 f.

Moderner Diskurs

  • Paul Helm (Hrsg.): Divine Commands and Morality . Oxford University Press, Oxford 1981, ISBN 0-19-875049-8
  • Murray Macbeath: The Euthyphro Dilemma. In: Mind 91, 1982, S. 565?571 (Losungsvorschlag anhand eines utilitaristischen Modells)
  • Wes Morriston: What if God commanded something terrible? A worry for divine-command meta-ethics. In: Religious Studies 45, 2009, S. 249?267
  • Philip L. Quinn: Divine Command Theory. In: Hugh LaFollette (Hrsg.): The Blackwell Guide to Ethical Theory. Blackwell, Malden/Oxford 2000, ISBN 0-631-20118-1 , S. 53?73

Weblinks [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

Anmerkungen [ Bearbeiten | Quelltext bearbeiten ]

  1. Siehe dazu die einfuhrende Darstellung von Kurt Bayertz: Warum uberhaupt moralisch sein? , Munchen 2004, S. 76?84.
  2. Platon, Euthyphron 6e?7a.
  3. Platon, Euthyphron 9e.
  4. Platon, Euthyphron 10a.
  5. Siehe dazu Louis-Andre Dorion: Platon: Laches, Euthyphron. Traduction inedite, introduction et notes , Paris 1997, S. 323?334; Laszlo Versenyi: Holiness and Justice. An Interpretation of Plato’s Euthyphro , Washington D.C. 1982, S. 70?77, 86 f.; Thomas D. Paxson: Plato’s Euthyphro 10 a to 11 b . In: Phronesis 17, 1972, S. 171?190; Robert G. Hoerber: Plato’s Euthyphro . In: Phronesis 3, 1958, S. 95?107, hier: 102?104; John H. Brown: The Logic of the Euthyphro 10A?11B . In: The Philosophical Quarterly , Band 14 Nr. 54, 1964, S. 1?14; John C. Hall: Plato: Euthyphro 10a1?11a10. In: The Philosophical Quarterly , Band 18 Nr. 70, 1968, S. 1?11.
  6. Siehe dazu Maximilian Forschner : Platon: Euthyphron. Ubersetzung und Kommentar , Gottingen 2013, S. 132?137.
  7. Katherin A. Rogers: Anselm on Freedom , Oxford 2008, S. 21?23.
  8. Terence Irwin: The Development of Ethics , Band 1, Oxford 2007, S. 553?556.
  9. Siehe zum mittelalterlichen Diskurs Jan Rohls : Geschichte der Ethik , Tubingen 1991, S. 166?169; Thomas Williams: The Franciscans. In: Roger Crisp (Hrsg.): The Oxford Handbook of the History of Ethics , Oxford 2013, S. 167?183, hier: 176?181; zu Ockham Thomas M. Osborne: Ockham as a divine-command theorist. In: Religious Studies 41, 2005, S. 1?22.
  10. Siehe zu Leibniz Ingolf U. Dalferth : Malum , Tubingen 2008, S. 198.
  11. Michael B. Gill: The Religious Rationalism of Benjamin Whichcote. In: Journal of the History of Philosophy 37, 1999, S. 271?300, hier: 271?273.
  12. Siehe zu Cudworth Terence Irwin: The Development of Ethics , Band 2, Oxford 2008, S. 249?252.
  13. Maria Rosa Antognazza: Rationalism. In: Roger Crisp (Hrsg.): The Oxford Handbook of the History of Ethics , Oxford 2013, S. 312?336, hier: 314?318, 320?324.
  14. Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft 255 f., 286; siehe dazu Margit Wasmaier-Sailer: Das Euthyphron-Dilemma in der Sakularismus-Debatte und seine Auflosung bei Johann Michael Sailer. In: Margit Wasmaier-Sailer, Benedikt Paul Gocke (Hrsg.): Idealismus und naturliche Theologie , Freiburg/Munchen 2011, S. 160?180, hier: 162?167.
  15. Margit Wasmaier-Sailer: Das Euthyphron-Dilemma in der Sakularismus-Debatte und seine Auflosung bei Johann Michael Sailer. In: Margit Wasmaier-Sailer, Benedikt Paul Gocke (Hrsg.): Idealismus und naturliche Theologie , Freiburg/Munchen 2011, S. 160?180, hier: 177?179.
  16. Bertrand Russell: Why I Am Not a Christian , New York 1957, S. 12.
  17. Philip Quinn: Divine Commands and Moral Requirements , Oxford 1978.
  18. Siehe dazu die Ubersichten von John E. Hare: Divine Command. In: Hugh LaFollette (Hrsg.): The International Encyclopedia of Ethics , Band 3, Malden 2013, S. 1426?1435 und Christian Miller: Euthyphro Dilemma. In: Hugh LaFollette (Hrsg.): The International Encyclopedia of Ethics , Band 3, Malden 2013, S. 1785?1791.
  19. William P. Alston: What Euthyphro Should Have Said. In: William Lane Craig (Hrsg.): Philosophy of Religion. A Reader and Guide , Edinburgh 2002, S. 283?298.
  20. William Lane Craig: The Coherence of Theism: Introduction. In: William Lane Craig (Hrsg.): Philosophy of Religion. A Reader and Guide , Edinburgh 2002, S. 203?215, hier: 213 f.
  21. Robert M. Adams: Finite and Infinite Goods , New York/Oxford 1999, S. 249?276.
  22. Norman Kretzmann: Abraham, Isaac, and Euthyphro: God and the Basis of Morality. In: Eleonore Stump , Michael J. Murray (Hrsg.): Philosophy of Religion: The Big Questions , Malden 1999, S. 417?427.
  23. Wes Morriston: What if God commanded something terrible? A worry for divine-command meta-ethics. In: Religious Studies 45, 2009, S. 249?267.
  24. Linda Trinkaus Zagzebski: Divine Motivation theory , Cambridge 2004, S. 258?270.
  25. Michael Schmidt-Salomon: Existiert Gott? , S. 5 f. ( online ).
  26. Antwort von William Lane Craig auf den Beitrag von Schmidt-Salomon, Abschnitt IV ( online ).
  27. Wes Morriston: What if God commanded something terrible? A worry for divine-command meta-ethics . In: Religious Studies . Band   45 , Nr.   3 , September 2009, ISSN   0034-4125 , S.   249?267, hier: 253 , doi : 10.1017/S0034412509990011 ( cambridge.org [abgerufen am 8. November 2020]).